Heilung beginnt nicht dort, wo du gesehen wirst – sondern dort, wo du aufhörst, dich selbst zu übergehen.
- Sonja Asch-Gruber
- 18. Dez. 2025
- 4 Min. Lesezeit

Vielleicht liest du diesen Satz und spürst einen leisen Widerstand. Oder ein stilles Nicken. Oder genau diesen Moment von: Ja … da ist etwas dran.
Denn viele von uns haben gelernt, stark zu sein. Durchzuhalten. Weiterzumachen, auch wenn es innerlich längst weh tut.
Wir wünschen uns, dass jemand erkennt, wie viel wir tragen. Dass jemand sieht, wie sehr wir uns bemühen. Wie oft wir uns zurücknehmen, anpassen, leise bleiben.
Und gleichzeitig übergehen wir uns selbst. Im Alltag.In Gesprächen. In Entscheidungen, die wir gegen unser Bauchgefühl treffen, nur um den Frieden zu wahren.
Ich begleite seit vielen Jahren Frauen, die genau hier stehen.
Frauen mit einer Krebserfahrung. Frauen, die viel Verantwortung tragen. Frauen, die spüren, dass ihr Körper, ihre Energie, ihr Herz längst Signale senden.
Und immer wieder zeigt sich derselbe Punkt: Heilung beginnt nicht mit mehr Verständnis im Außen. Sie beginnt in diesem kleinen, entscheidenden Augenblick, in dem du innehältst und dich selbst wieder ernst nimmst.
Ich weiß, vielleicht willst du das gerade nicht hören. Und doch ist es wahr.
Viele Menschen wollen gesehen werden. Aber nur wenige sind wirklich bereit, sich selbst wahrhaftig zu sehen.
Und ich sehe immer wieder dasselbe Muster.
Der Wunsch, gesehen zu werden, ist riesig. Endlich verstanden zu werden. Endlich gehalten zu sein. Endlich nicht mehr erklären zu müssen, warum es so weh tut.
Und ja – das ist wichtig.
Heilung braucht dieses Gesehenwerden.
Heilung beginnt dort, wo du dich traust, dein verletztes Selbst anzuschauen.

Was bedeutet innere Heilung wirklich?
Innere Heilung bedeutet, alte emotionale Wunden nicht nur zu erkennen, sondern sie auf körperlicher und energetischer Ebene zu lösen. Über die Chakren zeigen sich diese Verletzungen im Alltag – in Beziehungen, im Selbstwert und im Umgang mit Grenzen. Heilung beginnt dort, wo du Verantwortung für dein inneres Erleben übernimmst.
Doch dann kommt er. Dieser eine, kleine, entscheidende Augenblick.
Der Moment, der alles verändert.
Der Moment, in dem du begreifst:
Deine Wunden erzeugen nicht nur Schmerz in dir – sie wirken auch nach außen.
Nicht aus Bosheit. Nicht aus Absicht. Sondern aus ungeheilten inneren Mustern heraus.
Du bist nicht nur Opfer alter Geschichten. Manchmal führst du sie unbewusst weiter.
Und das ist kein Vorwurf. Das ist ein Spiegel.
Täterschaft ist kein hartes Wort
Sie ist der Abdruck deiner ungeheilten Kindheit.
Sie zeigt sich nicht laut. Sie zeigt sich leise. Im Alltag. In Beziehungen. In kleinen Momenten, die du vielleicht kennst:
– Wenn du das Gefühl hast, niemand hört dir zu – und du nicht merkst, wie laut dein Inneres nach Aufmerksamkeit ruft.
– Wenn du dich als sensibel erlebst – und gleichzeitig immer wieder über Grenzen gehst, auch über deine eigenen.
– Wenn du nach Klarheit verlangst – aber selbst unklar bleibst, aus Angst, dich festzulegen.
– Wenn du dich anpasst – und Anpassung mit Liebe verwechselst, während du innerlich Kontrolle suchst.
– Wenn du dich nicht gesehen fühlst –und dabei selbst längst aufgehört hast, andere wirklich zu sehen.
Das sind keine Charakterfehler. Das sind aktive Kinderwunden.
Und genau hier kommen die Chakren ins Spiel
Denn diese Muster leben nicht nur in Gedanken –sie sitzen in deinem Energiesystem.
Wurzelchakra: Wenn hier alte Unsicherheit wirkt, fühlst du dich schnell bedroht: finanziell, körperlich, existenziell. Du klammerst oder ziehst dich zurück. Das Leben fühlt sich an wie ständiges „auf der Hut sein“.
Sakralchakra: Ungeheilte Verletzungen zeigen sich in Beziehungen: Nähe macht Angst. Abgrenzung fällt schwer. Du verlierst dich – oder kontrollierst.
Solarplexuschakra: Hier sitzt deine Selbstachtung. Wenn sie verletzt ist, schwankst du zwischen Anpassung und Machtkampf. Du willst gesehen werden – aber traust dich nicht, wirklich für dich einzustehen.
Herzchakra: Ein offenes Herz ohne gesunde Grenzen wird müde. Du gibst viel. Und fragst dich irgendwann, warum so wenig zurückkommt.
Halschakra: Du willst Klarheit –doch deine Stimme bleibt vorsichtig, weichgespült oder unausgesprochen. Missverständnisse entstehen. Frust wächst.
Stirnchakra: Du spürst, dass etwas nicht stimmt –aber zweifelst an deiner Wahrnehmung. Du übergehst deine Intuition, um Frieden zu halten.
Kronenchakra:Und irgendwo hoffst du noch, dass jemand kommt und dich rettet. Dass es leichter wird, wenn du nur lange genug aushältst.
„Innere Heilung geschieht nicht nur im Verstehen, sondern im Fühlen – besonders auf der Ebene der Chakren.“

Solange diese inneren Brüche aktiv sind,...
reagierst du kindlich – selbst wenn du längst erwachsen bist.
Selbst wenn du Verantwortung trägst.
Selbst wenn du andere führst.
Das Leben wird dich dann spiegeln. Immer wieder.
In Beziehungen, die dich erschöpfen.
In Menschen, die dich testen.
In Situationen, die sich wiederholen, bis du innehältst.
Und du fragst dich vielleicht: Warum passiert mir das immer wieder?
Die ehrliche Antwort ist sanft – und klar:
Weil ein Teil in dir noch wartet, dass jemand kommt und dich rettet.
Doch dieser Jemand bist du.
Wenn du bereit bist, hinzusehen – wirklich hinzusehen –verändert sich alles:
Deine Beziehungen werden ruhiger, klarer, ehrlicher.
Dein Körper muss nicht mehr so laut sprechen.
Deine Energie fließt wieder, statt ständig zu kompensieren.
Du triffst Entscheidungen aus Selbstachtung, nicht aus Angst.
Du hörst auf, dich zu verlieren – und beginnst, dich zu halten.
Wahres Wachstum beginnt nicht dort, wo du noch mehr verstehst.
Es beginnt dort, wo du dich nicht mehr nur als Opfer deiner Geschichte siehst –sondern als die Frau, die bereit ist, sie zu heilen.
Und genau dieser kleine, entscheidende Augenblick ist oft der Anfang von allem.
„Wenn du beginnst, deine Chakren zu heilen, verändert sich dein Alltag leise, aber nachhaltig. Denn emotionale Heilung zeigt sich oft zuerst im Körper, lange bevor Worte greifen.“
Wenn dich diese leisen Momente berührenund du sie öfter bewusst wahrnehmen möchtest, ist mein Newsletter vielleicht ein guter Ort für dich.
Von Herz zu Herz,
Sonja



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