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Was dein Körper über dich erzählt: Körperformen sind mehr als nur Ästhetik.

  • Autorenbild: Sonja Asch-Gruber
    Sonja Asch-Gruber
  • 4. Juni
  • 5 Min. Lesezeit

Sie geben Hinweise auf Energie, Emotionen und innere Themen– inklusive Verbindung zu den Chakren und Verkörperung im Alltag.


Körperformen und Chakren
Verschiedene Körperformen, verschiedene Geschichten

Neulich bin ich über einen Artikel gestolpert, in dem verschiedene Körperformen beschrieben wurden. A-Typ, X-Typ, V-Typ und einige mehr. Während viele solche Einteilungen aus der Modewelt kennen, blieb mein Blick an einer anderen Frage hängen:

 

Was wäre, wenn unser Körper nicht nur eine Form hätte, sondern auch eine Geschichte erzählt?

 

Ich glaube nicht daran, Menschen in Schubladen zu stecken. Dafür ist jeder von uns viel zu einzigartig. Und doch beobachte ich seit vielen Jahren etwas Faszinierendes:

Unser Körper ist oft ehrlicher als unser Verstand.

 

Er erinnert sich an Zeiten, in denen wir stark sein mussten. An Momente, in denen wir uns schützen wollten. An Phasen, in denen wir Verantwortung getragen haben, obwohl wir selbst Unterstützung gebraucht hätten.

 

Und manchmal zeigt sich das auch in der Art, wie wir unseren Körper formen.




Wurzelchakra und Sicherheit im Alltag

Wenn das Leben auf deinen Schultern liegt

Kennst du Menschen, die scheinbar alles tragen?

Die für alle da sind. Die organisieren, helfen, auffangen und funktionieren.

 

Oft fällt mir bei solchen Frauen auf, dass sie sehr präsent im Schulterbereich sind. Breitere Schultern, eine kraftvolle Ausstrahlung im oberen Körperbereich, als würden sie das Leben stemmen.

 

Energetisch erinnert mich das häufig an Themen des Hals- und Herzchakras.

Das Herz möchte geben.

Das Halschakra möchte Verantwortung übernehmen und Dinge aussprechen.


Doch manchmal entsteht ein Ungleichgewicht.

Dann geben wir mehr, als wir empfangen.

Wir tragen mehr, als eigentlich zu uns gehört.

Und irgendwann beginnt der Körper, diese Last sichtbar zu machen.


Wenn Sicherheit besonders wichtig geworden ist

Bei anderen Menschen zeigt sich die Fülle stärker im Bereich von Hüften, Gesäß und Oberschenkeln.

 

Wenn ich mit diesen Frauen arbeite, begegnen mir oft Themen wie Sicherheit, Zugehörigkeit, Familie und der Wunsch nach einem festen Boden unter den Füßen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass jede Frau mit kräftigen Hüften dieselben Erfahrungen gemacht hat.

 

Doch energetisch liegt dieser Bereich sehr nahe am Wurzelchakra.

Dem Energiezentrum, das mit Urvertrauen, Sicherheit und unserem Gefühl verbunden ist, im Leben getragen zu sein.

 

Gerade nach schwierigen Lebensphasen, Verlusten oder Zeiten großer Unsicherheit kann es sein, dass unser System versucht, mehr Halt zu schaffen.

 

Als würde der Körper sagen:

"Ich kümmere mich darum. Ich halte uns fest."


Bauch und Solarplexus oder Sacralchakra, Kreativität, Lebensfreude
Emotionen und Körper

Wenn das Leben schwer im Bauch liegt

Der Bauch ist für mich einer der ehrlichsten Bereiche überhaupt.

 

Wie oft sagen wir:

"Das schlägt mir auf den Magen."

"Ich habe ein komisches Bauchgefühl."

"Ich kann das nicht verdauen."

 

Unsere Sprache verrät uns bereits, wie eng Emotionen und Körper miteinander verbunden sind.

 

Im Bereich des Solarplexus-Chakras sitzen Themen wie Selbstwert, Kontrolle, Vertrauen in die eigene Kraft und die Fähigkeit, seinen Platz einzunehmen.

 

Viele Menschen tragen dort nicht nur körperliche Spannung, sondern auch Sorgen, Grübeleien und einen enormen inneren Druck.

 

Nicht selten höre ich Sätze wie:

"Ich muss alles alleine schaffen."

"Ich darf keine Schwäche zeigen."

"Ich muss funktionieren."

 

Der Körper und JEDE Zelle hört diese Botschaften mit, tagein, tagaus.


Freude am gesunden Körper, gesunde Chakren
Lebensfreude, gesunder Körper

Dein Körper ist nicht gegen dich

Das ist vielleicht der wichtigste Gedanke dieses ganzen Artikels.

Wir leben in einer Welt, die uns ständig erklärt, was an unserem Körper verändert werden sollte.

Zu viel hier. Zu wenig dort. Nicht straff genug. Nicht schlank genug. Nicht richtig.

Doch was wäre, wenn wir beginnen würden, anders hinzuschauen?

 

Was wäre, wenn wir den Körper nicht länger als Gegner betrachten, sondern als Verbündeten?

 

Als einen treuen Begleiter, der Tag für Tag sein Bestes gibt.

Als einen Körper, der vielleicht manches festhält, weil er glaubt, uns schützen zu müssen.

Als einen Körper, der nicht gegen uns arbeitet, sondern für uns.


Vielleicht liegt die eigentliche Frage deshalb nicht darin, welche Körperform du hast.

 Vielleicht lautet die Frage:


Welche Geschichte möchte dein Körper dir erzählen?

Und bist du bereit, ihr liebevoll zuzuhören?

Und genau hier beginnt für mich etwas, das in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist:

 

Verkörperung.

Ein Wort, das inzwischen fast überall auftaucht und bei dem ich manchmal das Gefühl habe, dass niemand mehr so genau weiß, was eigentlich damit gemeint ist.

Für mich bedeutet Verkörperung nicht, noch mehr an mir zu arbeiten.

 

Nicht, eine bessere Version von mir selbst zu werden.

Nicht, meinen Körper zu optimieren.

 

Verkörperung beginnt in dem Moment, in dem ich aufhöre, gegen mich selbst zu kämpfen.

In dem Moment, in dem ich bereit bin, meinem Körper zuzuhören, statt ihn ständig verändern zu wollen.

 

Denn seien wir ehrlich:

Wie viele von uns verbringen Jahre damit, den Körper korrigieren zu wollen?

Wir wollen abnehmen, straffer werden, gesünder sein, jünger aussehen oder endlich die Figur haben, mit der wir uns wohlfühlen würden.

 

Doch oft vergessen wir dabei eine entscheidende Frage:

Bin ich überhaupt in meinem Körper zuhause?

Oder betrachte ich ihn die meiste Zeit nur von außen?

 

Viele Menschen leben hauptsächlich im Kopf.

Sie analysieren, planen, organisieren, funktionieren und denken über ihr Leben nach.

Doch sie erleben es kaum noch durch ihren Körper.

Sie spüren Hunger erst, wenn sie völlig erschöpft sind.

Sie bemerken ihre Anspannung erst, wenn der Nacken schmerzt.

 Sie nehmen ihre Gefühle erst wahr, wenn diese sich nicht länger verdrängen lassen.


Verkörperung bedeutet für mich deshalb, wieder nach Hause zu kommen.


Denn Heilung geschieht selten dort, wo wir noch mehr über uns nachdenken.

Sie beginnt oft dort, wo wir wieder fühlen, wo wir wahrnehmen, was gerade da ist.

Ohne es sofort verändern zu müssen.

Ohne es wegzumachen.

Ohne uns selbst zu bewerten.

 

Und vielleicht ist genau das die Einladung, die in unserem Körper verborgen liegt.

Nicht, dass wir ihn reparieren, sondern dass wir wieder lernen, mit ihm in Beziehung zu treten.

Denn dein Körper ist nicht einfach die Hülle, in der du lebst.

Er ist der Ort, an dem dein Leben stattfindet.


Und je mehr du in ihm ankommst, desto weniger musst du ständig im Außen nach etwas suchen, das dich endlich vollständig macht.

Denn die Verbindung, nach der du dich sehnst, beginnt nicht irgendwo da draußen.

Sie beginnt genau in dir.


Frauen und ihre Emotionen, Verkörperung
Chakren- und Energiearbeit

Wenn dieser Artikel etwas in dir berührt hat, dann bleib gerne hier.

Vielleicht erinnert sich gerade ein Teil von dir daran, wie es sich anfühlt, wieder mehr bei sich selbst anzukommen.

 

Auf diesem Blog findest du weitere Impulse rund um Chakren, Energiearbeit und die Kunst, dir selbst wieder näher zu kommen.

 

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Keine schnellen Lösungen.

Kein höher, schneller, weiter.

 

Sondern kleine Erinnerungen daran, dass die Antworten oft schon in dir liegen.

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